Ich helfe Ihnen so zu denken, dass Sie auch in schwierigen Situationen klar, souverän und zielführend handeln können.
Kognitives Coaching orientiert sich an wissenschaftlich fundierten Methoden der Integrativen Kognitiven Verhaltenstherapie (I-KVT).
Zu Beginn klären wir Ihr konkretes Anliegen und schauen gemeinsam, ob ich als Person und die Methode zu Ihren Herausforderungen passt.
Im Falle der Zusammenarbeit steigen wir ein und machen einen Plan. Ich empfehle einen wöchentlichen Rhythmus á 50 oder 100 Minuten. Die Geschwindigkeit Ihrer persönlichen Veränderung bestimmen Sie.
Grundsätzlich beschäftigen wir uns zunächst mit Ihren individuellen Werten und Zielen. Erst wenn klar ist, wie Sie sich in einer bestimmten Situation zukünftig verhalten möchten, können wir beurteilen, ob ihre bisherigen Denkweisen Ihnen dabei geholfen haben oder dabei im Weg stehen.
Gleichzeitig entwickeln wir ein gemeinsames Verständnis dafür, wie Selbstführung durch das Zusammenspiel von Situation ➜ Gedanken ➜ Emotion ➜ Verhalten funktioniert.
Danach beginnt die eigentliche Veränderungsarbeit. Online per Google Meet oder bei Ihnen im Unternehmen – im gesamten deutschsprachigen Raum:
50 Minuten | 100 €
100 Minuten | 200 €
inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Wie viele Termine sinnvoll sind, hängt von Ihrem Anliegen und Ihren Zielen ab. Wir besprechen zu Beginn gemeinsam, welcher Rahmen für Ihre Situation sinnvoll ist.
Der erste Schritt: Lassen Sie uns kennenlernen und gemeinsam schauen, woran Sie arbeiten möchten.
Im ersten Schritt identifizieren wir typische dysfunktionale Konzepte und Denkstile, die Sie in schwierigen Situationen dabei hindern sich so zu verhalten, wie Sie es eigentlich gerne möchten.
Dazu rekonstruieren wir konkrete Situationen aus Ihrem beruflichen Alltag und schauen genau hin. Dafür nutzen wir das SKRZ-Modell, welches uns dabei hilft den Prozess von der konkreten Situation bis zur Handlung Schritt für Schritt zu rekonstruieren.
Bevor wir Gedanken verändern können, müssen wir zunächst verstehen, was in einer konkreten Situation eigentlich in Ihnen passiert, auf welcher Grundlage Sie die Situation aus Ihrer Sicht bewerten. Denn hier steckt das Veränderungspotential.
Jetzt nehmen wir Ihre bisherigen Denk- und Bewertungsmuster kritisch unter die Lupe.
Die Fragen sind häufig überraschend einfach und gleichzeitig können sie ziemlich unbequem werden.
Für das Überprüfen Ihrer kognitiven Denkkonzepte nutze ich u.a. verschiedene Disputtechniken: Empirischer Disput: u.a. „Immer?“ oder „Alle?“
Logischer Disput: u.a. „Wie kommen Sie darauf?“ oder „Weshalb muss das so sein?“
Normativer Disput: u.a. „Woher kennen Sie diese Norm?" „Welche andere Sichtweise kennen Sie noch?“
Funktionaler Disput: u.a. „Hilft Ihnen der Gedanke, um Ihr Ziel zu erreichen?“ oder „Welcher Gedanke hilft am ehesten dabei das Ziel zu erreichen?“
Hedonistischer Disput: u.a. „Hilft Ihnen dieser Gedanke kurz- oder langfristig? oder „Welche Nachteile bzw. Vorteile hat dieser Gedanke Kurz- bzw. langfristig?“
Wichtig ist: Helfen Ihnen diese Gedanken dabei, die Person zu sein, die Sie in dieser Situation sein möchte?
Wie könnten Sie stattdessen denken? Einen hinderlichen Gedanken zu erkennen, reicht nicht.
Deshalb entwickeln wir im dritten Schritt neue, funktionale Denkkonzepte.
Nicht als positives Mantra wie:
„Ich schaffe alles.“ Sondern als realistische und tragfähige Denkweise, die auch dann Bestand haben kann, wenn es schwierig wird.
Zum Beispiel geht es nicht darum, Ihnen einzureden, dass Fehler großartig sind. Es könnte vielmehr darum gehen, wirklich davon überzeugt zu sein:
„Ich möchte gute Arbeit leisten. Gleichzeitig darf ich Fehler machen. Ein Fehler sagt etwas über eine konkrete Leistung aus – nicht über meinen Wert als Mensch.“
Neue Denkweisen sollen aber nicht nur gut klingen, sie müssen unter Stress funktionieren. Darum heißt es im nächsten und letzten Schritt Üben, Üben, Üben.
Verstehen ist noch keine Veränderung. Die neuen Denkweisen müssen wie jede neue Gewohnheit „gebahnt“ werden.
Das ist einer der wichtigsten Punkte meines Coachings.
Sie können einen Gedanken rational vollständig verstanden haben – und trotzdem unter Druck wieder in Ihr altes Muster zurückfallen. Das kennen wir aus vielen anderen Bereichen: Du kannst genau wissen, dass die Tüte Chips am Abend nicht besonders gesund ist – und trotzdem greifen Sie im Stress wieder hinein.
Mit Denkmustern ist es ähnlich. Deshalb gilt: Übung macht den Meister! Neue Denk- und Bewertungsmuster müssen wiederholt und emotional erlebt werden.
Wir arbeiten deshalb auf zwei Ebenen:
In sensu – im Kopf.
Sie trainieren neue Denkweisen durch Vorstellung, gedankliches Durchspielen schwieriger Situationen, Rollenspiele oder gedankliche Exposition.
In vivo – im echten Leben.
Sie setzen die neuen Denkweisen in realen Situationen ein: beim nächsten Konflikt, bei Kritik, in einer Präsentation, beim Nein-Sagen oder in einer schwierigen Entscheidung.
Denn nachhaltige Selbstführung entsteht nicht im Coaching-Setting, sondern im echten Leben.
Zuerst betrachten wir möglichst nüchtern, was tatsächlich passiert ist – also noch ohne eine Interpretation oder Bewertung:
Wo waren Sie? Was ist passiert? Was wurde gesagt oder getan? Was hätte auch eine außenstehende, unbeteiligte Person beobachten können?
Das Ziel ist, zunächst zwischen der „objektiven“ Situation selbst und dem zu unterscheiden, was Sie anschließend daraus individuell konstruieren. Denn wir wissen: Ein und dieselbe Situation kann von Menschen ganz unterschiedlich bewertet werden.
Beispiel:
„Während meiner Präsentation letzten Montag um 10:10 Uhr lachen drei Teilnehmende.“
Jetzt wird es besonders interessant. Denn zwischen einer Situation und unserer emotionalen Reaktion – wie Angst, Scham oder Wut – läuft in unserem Kopf ein kognitiver Prozess ab, der zunächst auf unsere bisherigen Lernerfahrungen zurückgreift. Also auf unsere individuellen Werte, Normen, Moralvorstellungen, Ziele und Erwartungen.
Darum ist zunächst eines entscheidend:
1) Wie sehen Sie persönlich die Situation?
Wie sehen Sie die Situation unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Werte, Normen, Moralvorstellungen, Ziele und Erwartungen?
Beispiel:
„Die lachen mich bestimmt aus, weil ich etwas Falsches gesagt habe. Ich darf meiner Ansicht nach aber nichts Falsches sagen. Denn wer Fehler macht, taugt nichts und ist ein schlechter Mensch.“
2) Welche Schlussfolgerungen ziehen Sie daraus?
Was glauben Sie, bedeutet die Situation für Sie persönlich?
Beispiel:
„Weil ich einen Fehler gemacht habe, bin ich weniger wert.“
3) Wie bewerten Sie diese Konsequenzen?
Jetzt kommt die entscheidende Bewertung. Wie finden Sie das, was aus Ihrer Sicht in dieser Situation passiert?
Beispiel:
„Ich finde das peinlich.“
4) Welche Strategie wählen Sie?
Schließlich schauen wir darauf, wie Sie spontan versuchen, mit der Situation umzugehen. Zum Beispiel durch Vermeiden, Rechtfertigen, Angreifen, Sich-Zurückziehen, Nachgeben oder People Pleasing – also den Versuch, es allen recht zu machen.
Diese Strategie ist häufig nachvollziehbar. Die entscheidende Frage ist später allerdings: Hilft Ihnen diese Strategie dabei, Ihre Ziele zu erreichen?
Unser Beispiel:
„Ich möchte am liebsten verschwinden.“
Aus diesem inneren Bewertungsprozess entstehen Reaktionen auf mehreren Ebenen. Wir betrachten:
Ihr Gefühl
Was fühlen Sie? Zum Beispiel Angst, Ärger, Scham, Trauer, Freude, Abneigung, Zuneigung oder Niedergeschlagenheit. Und wie stark ist dieses Gefühl auf einer Skala von 1 bis 10?
Unser Beispiel:
„Scham: 7“
Ihren Körper
Was passiert körperlich? Zum Beispiel Herzklopfen, Anspannung, Schwitzen oder Erröten?
Unser Beispiel:
„Herzklopfen, Anspannung, Schwitzen, Erröten.“
Ihr Verhalten
Was tun Sie tatsächlich? Werden Sie laut? Ziehen Sie sich zurück? Sagen Sie nichts? Rechtfertigen Sie sich?
Unser Beispiel:
„Ich entschuldige mich und präsentiere weiter.“
Jetzt kommt ein besonders wichtiger Schritt:
Wie möchten Sie sich in dieser Situation eigentlich fühlen und verhalten?
Wir definieren deshalb ein Ziel-Gefühl und ein Ziel-Verhalten.
Ziel-Gefühl
Unser Beispiel:
„Gleichgültigkeit.“
Ziel-Verhalten
Unser Beispiel:
„Ich präsentiere weiter.“
Andreas Eilers
Geest Höfe 3B
27793 Wildeshausen
Deutschland
Telefon: +49 176 57747051
Email: andreas.eilers@andreaseilers.com
Kurze Impulse zu Denken, Emotionen und souveränem Handeln — ohne Motivationstheater